Die unzähligen Flusslandschaften im Bundesgebiet laden mehr den je zum puren Naturgenuss auf dem Wasser ein und belohnen den „Reisenden“ mit unvergesslichen Panoramen sowie Entdecker-Flair.

Die schönsten Kanuparadise unseres Landes aufzuzählen, wäre müßig.

Zu den beliebtesten Strecken und Gebieten gehören unter anderem Flüsse, wie Fulda, Werra, Weser, Lahn, Agger, Sieg, Altmühl und Regen sowie die Mecklenburger Seenplatte, die Eifel, der Spreewald, Ostfriesland und viele andere.

Glücklicherweise hat sich die Wasserqualität in den meisten Gebieten der Bundesrepublik während der letzten 20 Jahre stetig verbessert.

Unterwegs auf dem Wasser wird man dafür durchaus dankbar sein, denn auch Flora und Fauna konnten sich dadurch zum Positiven entwickeln.

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Wer in Sachen Bootsauswahl noch unschlüssig ist, dem kann geholfen werden…

Verständlich, dass Neulingen die Unterschiede zwischen Kanu, Kajak, Kanadier und Paddelboot noch nicht ganz einleuchten. Dabei ist die Sache gar nicht so schwer wie man glauben mag. Grundsätzlich sind alle Boote die mit einem Paddel vorwärts bewegt werden, Kanus aber…

Kajak: Ein Kajak wird stets in sitzender Position gefahren. Man paddelt mit einem Doppelpaddel auf beiden Seiten neben dem Boot. Die Paddeltechnik ist relativ simpel und kann schnell erlernt werden. Damit von oben kein Spritzwasser eindringen kann, lässt sich ein Kajak auch mit einer Spritzdecke versehen. Vorteil des Kajaks ist neben dem relativ einfachen Handling auch seine höhere Fahrtgeschwindigkeit.

Unterarten des Kajaks sind das Seekajak (lang und schmal mit einer speziell geformten Bug-, und Heckpartie für geringere Angriffsfläche für Wind und Wasser), das Wander- bzw. Tourenkajak (zwischen 3,50 und 5 m lang und 50 bis 70 cm breit; bieten viel Stauraum für Gepäck und sind somit tourentauglich) und Wildwasser-Kajak (kurz und extrem wendig. Hier gibt es noch die Untergruppen Riverrunner, Squirter, Creeker, sowie Slalomboot).

Kanadier: Zwar gehört auch der Kanadier zur Gattung der Kanus, jedoch wird hier mittels Stechpaddel in sitzender oder auch kniender Position gefahren. Besonders Letzteres erfordert ein wenig Übung, die Fahrtgeschwindigkeit ist verglichen mit dem Kajak etwas langsamer und der großzügige Stauraum ermöglicht selbst ausgedehnte Tagestouren für Camping und Co.

Der Kanadier ist ein offenes Kanu, welches entweder mit Sitzbänken ausgestattet ist oder wie im Fall von Wildwasser-Kanadiern befestigte Sitzblöcke – sogenannte Sattel aufweisen. Neben den Booten aus fester Bauweise (heute zumeist aus Kunststoff) gibt es mittlerweile auch praktische Falt- und Schlachkanadier. Der Kanadier ist eines der beliebtesten Wander- und Freizeitboot für Familien und Naturliebhaber.

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Wer also das Einsatzgebiet sowie seine Ambitionen für sein zukünftiges Kanu kennt, sollte beim Kauf schnell das richtige Modell gefunden haben.

Gute Kanus sind weder teuer, noch benötigen sie Unmengen an Zusatz-Ausstattung. In unserem Kanu Test finden Sie die besten und günstigsten Modelle für Ihre individuellen Bedürfnisse.